Energie messen, aber kleine Werte...

  • Da schau her, das Forum ist wieder da. :thumbup:


    Hab da nen Anwendungsfall der bissl verzwickt ist und ich schau grad ob ich das auch mit TA in Griff bekommen kann.
    Es geht um eine kleine Luft-Wasserwärmepumpe: Bei L15/W45 braucht sie 0,57kW, cos phi 0,8. Sie ist etwas modifiziert und ich hoffe doch das sie einen COP 3 einfährt. Möchte das aber auch gern prüfen.
    Ich brauche die WP fürs Brauchwasser, daher sollten 45°C Vorlauf rauskommen. Rücklauf wären dann 20°C.


    Problem 1: Die UVR 1611 ist voll, alle Sensoreingänge belegt (liese sich kurzfristig umgehen).
    Problem 2: 2kW mit 25K Spreizung, das sind nach meiner Rechnung gerademal 70l/h.
    Den exakten Druckabfall über den Plattenwärmetauscher kenne ich nicht. Dürfte aber kaum der Rede wert sein, sicherlich unter 20kPa. Es wird wohl ne Zirkupumpe werden bei der ich die Drehzahl reduziere.


    Erster Gedanke war ein Volumenstrommesser von TA aufn DL-Bus. Aber der aktuelle tut ja erst ab 120l/h...
    Zweiter Gedanke Volumenzähler und CAN-EZ. Aber für den ist die Stromaufnahme zu gering...


    Sonst noch ne Idee wie ich Problem 1 und 2 gemeinsam lösen könnte?



    Alternative wär ein S0-Stromzähler und ein Wärmemengenzähler mit M-Bus an meinem PV-Datenlogger. Aber dann fehlt mir langfristig immer noch ein Eingang an der UVR.



    mfg JAU


    P.S. Was misst der CAN-EZ eigentlich stromseitig? Wirk- oder Scheinleistung?

  • Hallo Jau,



    Zitat

    P.S. Was misst der CAN-EZ eigentlich stromseitig? Wirk- oder Scheinleistung?


    der misst die Wirkleistung.


    Da du mit der WP unter 700W bist kannst du den CAN-EZ nicht verwenden.


    Wegen zusätzlichem Eingang kannst du ein CAN-IO verwenden.


    Wärmemengenzähler mit Mbus kannst du über CAN-BC in den UVR1611 holen, Stromzähler über S0 und Impulseingang.



    Gruß


    Thomas

  • Die Situation hat sich dann doch noch bissl verändert. Zum einen lag das an meinem Verständniss der Wärmepumpe.


    Wenn ich sie effizient betreiben will brauch ich eine stabilen Betriebspunkt und muss ich eine Spreizung fahren die zum Kältemittel passt. In dem Fall R134a, da sind es 3-4K, muss also eine RLA installieren (= stabiler Betriesbpunkt wasserseitig). Ich hab dann mal einen kleine Kreislauf mit Pumpe und Wärmemegenzähler aufgebaut und festgestellt das eine 4m-Pumpe in Stufe 1 einen passenden Durchfluss liefert. Also alles nicht mehr so wild. ;)


    Ist jetzt nur die Frage ob ich einen TA-Durchflussmesser in den kleinen Kreis (3k Spreizung, 400l/h) oder einen Wärmemengenzähler in dern großen Kreis (25K Spreizung, 70l/h) baue.



    Danke soweit


    Daniel